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Wasserschaden - Zahlt die Elementarschadenversicherung?

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LG Wiesbaden - Az.: 1 O 305/07 -

Im Falle eines Wasserschadens aufgrund starker Niederschläge trägt eine Elementarschadenversicherung die entstehenden Kosten. Allerdings nur, wenn der Versicherungsnehmer selbst ausreichende Schutzvorkehrungen getroffen hat, um sich vor etwaigen Schäden zu schützen.

Ein Beitrag der Hamburg-Mannheimer Sachversicherung

Diese Erfahrung musste auch ein Hauseigentümer machen, der nach einem starken Niederschlag in seinen Räumlichkeiten Wasserschäden festgestellt und diese der Versicherung gemeldet hatte. Der eingeschaltete Sachverständige stellte bauliche Mängel im Rohrleitungssystem fest. Sie waren der Grund dafür, dass die Wassermassen nicht bewältigt werden konnten und in die Wohnung eindrangen.

Das Landgericht Wiesbaden urteilte: Die Versicherung braucht für den Schaden nicht aufzukommen, obwohl die starken Regenfälle der Auslöser für die Überschwemmung waren. Das Fazit der Experten: Der Abschluss einer Versicherung entbindet nicht von jeder Verantwortung. Daher sollten Hauseigentümer den ordnungsgemäßen Zustand ihrer Immobilie einschließlich der Leitungen regelmäßig überprüfen lassen.

Quelle: Hamburg-Mannheimer Sachversicherung
 
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